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BSG zu Besuch im Friedensdorf International: Ein Tag voller Einblicke und Begegnungen
Einen Schulalltag der ganz besonderen Art erlebte die Klasse BSG25b bei ihrem bei ihrem Unterrichtsgang ins Friedensdorf International.
Gegründet wurde das Friedensdorf im Jahr 1967 – mitten während des verheerenden Vietnamkrieges. Was damals als Bürgerinitiative begann, um verletzten Kindern aus Kriegsgebieten schnelle medizinische Hilfe in Deutschland zu ermöglichen, ist heute eine weltweit geschätzte Institution.
Die Schülerinnen erfuhren während ihres Aufenthalts eindrucksvoll, wie die Organisation heute arbeitet: Das Friedensdorf holt verletzte und kranke Kinder aus aktuellen Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland, wenn eine adäquate Behandlung in deren Heimatländern unmöglich ist. Nach der medizinischen Versorgung in europäischen Partnerkrankenhäusern kommen die Kinder zur Rehabilitation ins Friedensdorf nach Oberhausen, bevor sie gesund und gestärkt zu ihren Familien zurückkehren.
Neben der Theorie und einem informativen Rundgang über das weitläufige Gelände stand vor allem das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Das absolute Highlight des Tages war die direkte Interaktion mit den Kindern vor Ort.
Obwohl oft keine gemeinsame Sprache gesprochen wurde, war der Kontakt sofort da – Barrieren gab es nicht. Zusammen wurde begeistert Ball gespielt, beim Kickern Tore gefeiert, der Asphalt mit bunten Kreidebildern verschönert und beim Seilchenspringen um die Wette gehüpft.
Ein gemeinsames, leckeres Mittagessen rundete den Tag perfekt ab. Für die Klasse BSG25b war dieser Ausflug weit mehr als nur ein unterichtfreier Tag: Sie erlebten hautnah, wie wichtig solidarisches Handeln ist und wie viel Freude ein einfaches Lächeln schenken kann.




